Einfluss der Freimaurer auf den LP 21

Die Vernetzung der Freimaurer am Beispiel der Abstimmung über den Lehrplan im Kanton Thurgau (Zur Sounddatei hier klicken)

Grund- und Leitsätze der Freimaurer
An einem Vortrag im Mai 2010 in der Freimaurerloge Nr. 37 „In Labore Virtus“ im Logenhaus Lindenhof Zürich, sagte ein Freimaurerbruder, genannt K.T., Folgendes:   „Im Gegensatz zu üblen Verschwörungs-Theorien streben wir – im Geheimen – nicht die Weltherrschaft an, wohl aber – ganz offen – eine weltweite Bruderkette, eine Art „moralische Internationale“.
Für mich ist es immer wieder wunderschön, in verschiedensten, auch noch so ent-ferntesten Ländern der freien Welt Freimaurer treffen zu können, die sich bei aller Unter-schiedlichkeit zu denselben Grundwerten bekennen: Humanität, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Toleranz.“

Auf der Webseite der Freimaurerloge „Libertas und Fraternitas“ heisst es: Die Freimaurer sind der Toleranz verpflichtet und pflegen das Gedankengut der Aufklärung.“

 Auf der Internetseite der „Grossloge Alpina“ war Folgendes zu lesen:
Der Bau des Tempels der Humanität lehnt sich im übertragenen Sinn an den Tempel Salomon an, dem grossen Kultbauwerk in der Bibel. Das Lehrgebäude der Freimaurerei mit den Alten Pflichten impliziert, die eigene Persönlichkeit im Dienst der Humanität zu entwickeln. Die moderne Huma-nitätsidee entspricht dem frei-maurerischen Selbstverständnis im Sinne von Menschlichkeit und Barmherzigkeit hilfebedürftigen Mitmenschen gegenüber. Vergessen wir nie: Im Gelübde haben wir uns verpflichtet, durch unser individuelles Wirken zur nachhaltigen Verbesserung der Mensch-lichkeit beizutragen. Die Rituale bereiten uns zum Handeln vor, ja befähigen uns geradezu, in unserem Einflussbereich humanitär zu wirken. Nur handelnd können wir Freimaurer Menschen verändern zu mehr Menschlichkeit und Toleranz.“

Vernetzung der Freimaurer
Praktisch identisch wie diese kurzen Auszüge aus dem, von den Freimaurern ver-breiteten, Gedankengut, tönt es nicht nur auf den verschiedenen Internetseiten der Freimaurer, sondern auch auf all jenen der diversen Service-Clubs. Dass die Service-Clubs dasselbe Gedankengut wie die Freimaurer verbreiten, ist nicht verwunderlich, sind sie doch nichts anderes als die verlängerten Arme der Frei-maurer, wie dies der höchste Freimaurer der Schweiz, Grossmeister Maurice Zahnd, selbst sagt. In einem Interview, welches am 3. März 2017 auf bluewin.ch verbreitet wurde, sagt der Gross-meister Maurice Zahnd: „Die wirtschaftliche Vernetzung findet man heute bei den Lions und den Rotariern. Diese Organisationen sind quasi unsere Ableger. Freimaurer-Brüder haben sie (Rotary- und Lions-Club) 1905 und 1917 gegründet.“

Der Ständerat und Rotarier Hannes Germann sagte in einem Vortrag, den er am 27. Nov. 2010 im Konferenzzentrum Lilienberg hielt, dass die Rotarier in der Politik gut vertreten seien. Auch in den wichtigen Gremien wie Banken, Versicherungen, Uni, Flugverkehr und Medien seien, gemäss Hannes Germann, die Rotarier prominent (hervorragend) vertreten. So seien auffällig viele Chefredaktoren und Medienfachleute Mitglied in den Service-Clubs wie Rotary und Lions.
Das bedeutet, dass die Freimaurer, über ihre Mitglieder in Logen und Service-Clubs, einen direkten Zugang zur Beeinflussung der Meinungsbildung des Volkes haben.

Zielsetzung der Freimaurer
Mit kurzen Worten zusammengefasst heisst das, dass die Freimaurer wie auch die ServiceClub-Mitglieder den Tempel der Humanität bauen wollen. Freimaurer-Logen wie die ServiceClubs geben vor, durch Wohltätigkeiten und Barmherzigkeitswerke einen von Menschen selbst gemachten Tempel bauen zu wollen, ohne Gott und erst recht ohne Jesus Christus.  Den Eckstein, Jesus Christus, verwerfen sie heute genauso,
wie sie IHN damals auch schon verworfen haben. Gerade wie schon die alten griechischen Philosophen durch Erziehen und Lehren einen besseren Menschen und eine bessere Welt schaffen wollten, wollen auch die Freimaurer einen besseren Menschen und eine bessere Welt schaffen. Freimaurer wie die Service-Club Mit-glieder sind der Toleranz und der humanistischen Brüderlichkeit verpflichtet.
Sie alle müssen in ihrem Einflussbereich nach dem freimaurerischen Gedanken-gut entscheiden und handeln. Und da die Logen-Brüder und Service-Club-Mitglieder in Politik, Wirtschaft und Medien hervorragend vertreten sind, können die Freimaurer spielend leicht ihren Einfluss auf Politik, Wirtschaft, Gesellschaft bis in die Kirchen hinein ausüben.

Agenda 21 und die  Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BNE)
Die Agenda 21 ist ein Aktionsprogramm der UNO, welche 1992 an der Konferenz für Umwelt und Ent-wicklung in Rio de Janeiro von 172 Staaten unterzeichnet wurde. An dieser Konferenz nahmen unter anderem auch viele nichtstaatliche Organisationen (NGO’s)* teil.
Abgesehen davon, dass es ein offenes Geheimnis ist, dass die UNO und viele NGO’s einen starken freimaurerischen Hintergrund haben, ist es vor allem auch der Inhalt der AGENDA 21 selbst, welcher den freimaurerischen Hintergrund verrät.

Die Agenda 21 enthält 4 Bereiche:

  1. Soziale und wirtschaftliche Dimension
  2. Erhaltung und Bewirtschaftung der Ressourcen für die Entwicklung
  3. Stärkung der Rolle wichtiger Gruppen
  4. Mittel zur Umsetzung.

Gestützt auf die Agenda 21 wurde am 20. Dez. 2002 von der UNO das sogenannte Welt-dekade** Bildung für nachhaltige Entwicklung (DBNE) 2005-2014 ausgerufen. Mit der DBNE wollte die UNO erreichen, dass weltweit die Bildung und Lernprozesse die Grundlage „für eine Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) werden. Mit anderen Worten gesagt, ist es das Ziel der UNO die Schulen, angefangen vom Kindergarten bis hin zur Universität, für die BNE zu (miss)brauchen.  Übereinstimmend mit den Grund- und Leitsätzen der Freimaurer, will die UNO durch die BNE einen besseren Mensch und eine bessere Welt schaffen.

Zur Umsetzung der „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wurde 2005 durch die Plattform „Erziehungs-Direktoren-Konferenz-Bund(EDK-Bund), das so-genannte „Vorgehenspapier der Platt-form BNE“ herausgegeben, worin die Ausgangslage und Umsetzung der BNE für die Schweiz beschrieben wird. Darin heisst es auf Seite 6, dass der Bundesrat die Sensibilisierung zu Gunsten der BNE über das gesamte Bildungswesen anstreben wolle. Auf Seite 7 heisst es, dass die Erziehungsdirektoren ihre jährlichen bildungspolitischen Ziele auf gesamtschweizerischer Ebene festlegen müssen. Die BNE soll ein projektbezogener Arbeitsschwerpunkt sein, um das Konzept der BNE in Schule und Unterricht zu integrieren. Das bedeutet also, dass es spätestens seit 2005 das erklärte Ziel der Kantonalen Erziehungsämter war, die BNE in die Lehrpläne zu integrieren. Die BNE“ soll die Voraussetzung zur Schaffung von Werten und Einstellungen, Fähigkeiten und Verhaltensweisen sein, welche mit der Nachhaltigen Entwicklung vereinbar sind.  In die BNE mit einbezogen sind natürlich auch die Themen wie Toleranz- und Gender-Ideologie.

Auswirkung des freimaurerischen Beziehungsnetzes am Beispiel der Abstimmung über den Lehrplan im Kt. Thurgau
Schritt für Schritt haben die Ämter und Erziehungsdirektoren die Einführung der BNE vorbereitet. Die Einführung der Schulleiter, HARMOS und das Kindergartenobligatorium waren nur die Vorläufer der Einführung des LP 21.

  • Um eine kompetente Schulleitung zu haben, welche die Lehrer auch unterstützen kann, wenn Probleme mit Eltern oder Schüler vorhanden sind, waren unter anderem Argumente für die Einführung der Schulleitung.
  • Damit Kinder bei einem Umzug von einem Kanton in einen anderen möglichst problem- und lückenlos die Schule wechseln können, war das Hauptargument für „Harmos“.
  • Alle Kinder auf den Schuleintritt vorzubereiten, war eines der Argumente für das Kindergartenobligatorium.

Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, wurde an den pädagogischen Hochschulen die Ausbildung der angehenden Lehrer schon seit vielen Jahren auf den LP 21 ausge-richtet.
Das Argument, „Mit dem LP 21 einen einheitlichen Lehrplan für alle 21 Deutschschwei-zer Kantone zu haben“, war eines der Hauptargumente der LP 21 Befürworter. In Tat und Wahrheit hat aber die Einführung des LP 21 null und nichts mit den 21 Deutsch-schweizer Kantonen zu tun. Wie wir weiter oben bereits erwähnt haben,  musste der LP 21 in der Schweiz eingeführt werden, weil der schweizerische Bundesrat das Aktionsprogramm für Umweltschutz der UNO, die sogenannte AGENDA 21, unter-schrieben hat.

Auf Grund dieser Unterschrift ist die Schweiz nun verpflichtet, in allen Schulen die „Die Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) einzuführen.
Um die Forderungen der AGENDA 21 erfüllen zu können, wurde, wie weiter oben bereits erwähnt, von der Plattform „EDK-Bund“ schon im Jahr 2005 beschlossen, die BNE in die Schulen und in den Unterricht zu integrieren.
Praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde von sogenannten Bildungspezia-listen der LP 21 ausgearbeitet und erst 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt.  Und wie es im „Vorgehenspapier der Plattform BNE“ aus dem Jahr 2005 gefordert wurde, findet sich die BNE als ein wichtiger Bestandteil im Lehrplan 21. Nach heftiger Kritik, wurde das Reizwort Gender aus dem Lehrplan entfernt, nicht aber die Gender-Ideologie selbst.

Es ist offensichtlich kein Zufall, dass z.B. im Kanton Thurgau der LP 21 im Jahr 2021 einge-führt sein muss, denn die Ziele der AGENDA 21 sollten ja auch von den Unter-zeichnerstaaten bis 2021 erfüllt werden.

Mit seinem Inhalt, welcher ganz dem freimaurerischen Gedankengut entspricht, konnten die LP 21-Verantwortlichen natürlicherweise voll und ganz auf die Unter-stützung des freimaurerischen Netz-werkes aus den Logen und Service-Clubs zählen.
Die Rotarierin und Erziehungsdirektorin des Kantons Thurgau, Frau Monika Knill, hat denn auch ganz nach den Grundsätzen der Freimaurer von ihrem Einflussbe-reich Gebrauch gemacht und sich mit allen ihren Kräften für den LP 21 eingesetzt. Frau Knill konnte für die Unterstützung des LP 21 nicht nur auf die Mitglieder der Logen und Service-Clubs zählen, welche sich in den verschiedensten führenden Positio-nen in Politik, Wirtschaft und Medien befinden, sondern auch auf ihre Untergebe-nen, welche ihren Lohn aus der Staatskasse erhalten. So sind die Schulleiter vor der Ab-stimmung über den Lehrplan bei Elternabenden aufgetreten, um die Eltern zu Gunsten des LP 21 zu bearbeiten. Als SVP-Regierungsrätin  erhielt Frau Monika Knill auch die Unterstützung von manchen Mitgliedern aus der SVP, obwohl ein grosser Teil der SVP-Basis dem LP 21 gegenüber kritisch eingestellt war.

Politiker, Behörden und Medien verbreiteten über den Lehrplan Halbwahrheiten, Verharm-losungen und Irreführungen und beeinflussten so das Volk zu Gunsten des LP 21. Dass sie alle dies taten, ist auch nicht verwunderlich, sind doch, gemäss Ständerat Hannes Germann, die Freimaurer mittels den Service-Clubs in allen entscheidenden Gremien hervorragend vertreten. Das Resultat der Abstimmung ist dann auch dementsprechend ausgefallen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Logen- und Service-Clubmitglieder mit Lug und Trug eine neue Welt schaffen wollen.

Schlussfolgerung
Der Chef des Amtes für Volksschule Thurgau, Herr Brühlmann, sprach während des Abstimmungs-kampfes viel davon, dass man „in das Amt für Volksschule Vertrauen haben müsse“. Wie wir aber ab-schliessend feststellen müssen, wurde das Vertrauen in die Ämter, die Politik und die Medien auf das Allergröbste missbraucht.

Die Abstimmung über die Initiative „Für eine gute Volksschule“ im Kanton Thurgau zeigt deutlich, dass die direkte Demokratie durch die Unterwanderung der Freimaurer nicht mehr korrekt funktionieren kann, ja sie ist zu einer reinen Augenwischerei verkommen. Man muss folglich sich auch ernsthaft die Fragen stellen, ob auf Grund der freimaurerischen Unterwanderung  der Rechtsstaat überhaupt noch funktionieren kann und ob unter diesen Umständen eine gerechte Justiz überhaupt noch möglich ist.

Arthur Bosshart

* NGO: Non-Governmental Organizations, (NRO: Nicht Regierungs-Organisationen)
Siehe auch „WIKEPEDIA“
** Bildung für nachhaltige Entwicklung: Jahrzehnt für Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Vernetzung der Freimaurer am Beispiel des Lehrplan 21
(PDF Datei zum ausdrucken9

(Dieser Text darf im Sinne des Autors gerne kopiert und weitergegeben werden.)

 

 

Auf Agenda 21 folgt Agenda 2030

Der totalitäre Beobachtungs- und Bewertungsmechanismus des Lehrplans 21 hat seine Wurzeln in der Agenda 21

1992 verabschiedete die UNO-Umweltkonferenz in Rio de Janeiro das 700 Seiten starke Umwelt-Aktionsprogramm Agenda 21, welches von 172 Staaten unterschrieben wurde und ein Aktionsplan für eine nachhaltige Entwicklung sein soll.

Durch die Integration von Umwelt- und Entwicklungsfragen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft will die UNO die Ökosysteme besser schützen, Gleichberechtigung für alle Ethnien und Randgruppen, höhere Lebensstandards für alle und eine gesicherte Zukunft für die ganze Welt anstreben. Mit Hilfe einer «globalen Partnerschaft» im Dienste der «nachhaltigen Entwicklung» sollen diese Ziele bis zum Jahr 2021 erreicht werden.

Die Gender-Ideologie und die «Toleranz» sind Teile der «nachhaltigen Entwicklung» und spielen in der Agenda 21 eine wichtige Rolle. Die Regierungen werden dazu aufgefordert, den NGOs[1] mehr Machtbefugnisse zu geben, was Organisationen, wie z. B. LGBTs[2] oder Greenpeace die Möglichkeit gäbe, ihre oft fraglichen Anliegen mit staatlicher Unterstützung durchsetzen zu können.

«Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung»
Im Jahr 2000 wurden von einer UNO-Arbeitsgruppe die sogenannten «Milleniums-Entwicklungsziele» (MDGs) für das Jahr 2015 formuliert, wobei sich nicht weniger als 189 UNO-Mitgliedstaaten und mindestens 23 internationale Organisationen dazu verpflichteten, diese MDG-Ziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen. Damit wollte die UNO weltweit Armut und Hunger ausradieren, universelle Grundschulbildung und Gender-Gleichstellung für alle, Kindersterblichkeit reduzieren, Seuchen bekämpfen und ökologische Nachhaltigkeit gewährleisten. Heute stellen wir fest, dass kaum eines dieser MDG-Ziele erreicht wurde.

Agenda 2030
Am 26. September 2015 wurde von den 193 Mitgliedstaaten der UNO die sogenannte «Post-2015-Entwicklungsagenda» mit ihren 17 SDGs[3]-Zielen verabschiedet. Da sie bis 2030 erreicht werden sollen, wird sie Agenda 2030 genannt. Damit verspricht die UNO erneut: Weltweit Armut und Hunger zu bekämpfen, Frieden zu schaffen, die Gesundheit zu fördern, (Gender-)Gleichstellung und sauberes Wasser für alle, nachhaltiges Wirtschaftswachstum, sichere und nachhaltige Städte zu schaffen, das Klima, die Meere und die ökologischen Systeme zu schützen, für alle Menschen mehr Freiheit und einen höheren Wohlstand zu erreichen.
Um alle diese SDG-Ziele bis 2030 zu erreichen, müssen von den Regierungen nicht nur die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden, sondern auch die demokratischen Strukturen übergangen und Durchsetzungsinstrumente geschaffen werden. Mit anderen Worten: Anstelle demokratischer Entscheide müssen Verwaltungsentscheide getroffen und durchgesetzt werden. Ein aktuelles Beispiel eines solchen Verwaltungsentscheides mit Beobachtungs- und Bewertungsmechanismus liegt z. Z. mit dem Lehrplan 21 vor (siehe auch Artikel im «EDU-Standpunkt» 12-15 auf S. 14/15).

Auch Schweizer Aktivismus
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat am 19. Mai 2015 zu Handen der UNO ein «Arbeitspapier zur Beobachtung und Bewertung der Agenda 2030» ausgearbeitet. Gemäss diesem Arbeitspapier sollen zur weltweiten Umsetzung der SDGs auf globaler, nationaler und regionaler Ebene ergebnisorientierte Beobachtungs- und Bewertungssysteme geschaffen werden. Es sollen Jahres- und Mehrjahresberichte erstellt und von der UNO ausgewertet werden. Auf Grund dieser Bewertungen hat die UNO dann die Möglichkeit, Druck auf die Regierungen auszuüben, damit diese dafür sorgen, dass die SDGs auch überall umgesetzt werden.

Klar ist jetzt schon, dass es der UNO auch mit der Agenda 2030 nicht gelingen wird, weltweit die Armut zu bekämpfen, Gleichberechtigung für alle zu erreichen und Frieden zu schaffen. Aus Matthäus 24,1-35 und Offenbarung 6,1-17 wissen wir, dass es vor der Wiederkunft Jesu Christi Krieg, Erdbeben, Hungersnöte und Märtyrium geben wird. Viel wahrscheinlicher ist, dass mit den UNO-Agenden zur nachhaltigen Entwicklung die Weltdiktatur aufgebaut wird. Für Christen bedeutet dies: «Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht» (Lukas 21,28)

Arthur Bosshart

[1] Non gouvermental organisations (Nicht-Regierungs-Organisationen)
[2] Lespian, Gay, Bisexual and Transgender (Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen Organisationen)
[3] Sustainable Development Goals (Nachhaltigkeits-Entwicklungs-Ziele)

 

 

 

Ein Umerziehungsprogramm der UNO!

Ist der Lehrplan 21 ein Umerziehungsprogramm der UNO?
Setzt man sich mit dem LP21 auseinander, stellt man sehr bald fest, dass dieser nach Richtlinien verschiedener Regierungsorganisationen ausgearbeitet wurde, wie z.B. nach:

  • dem «Nationalen Programm HIV» (NPHS)
  • der «Jugendsexualität im Wandel der Zeit» 
  • dem «Grundlagenpapier für Sexualpädagogik»
  • dem «Europäischen Toleranzstatut»
  • der «Agenda 21»
  • der «UNO-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung» (DBNE)  

Forscht man etwas weiter, so stellt man sehr bald fest, dass die Herkunft der «BNE» in der «Agenda 21» zu suchen ist. Die «Agenda 21» wurde 1992 an der UNO-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro beschlossen und ist ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert.  Die Kompetenzen des LP21 wurden denn auch so beschrieben, dass diese ohne Weiteres mit den BNE-Inhalten gefüllt werden können. Zur «BNE» gehören nebst manchen anderen Themen natürlich auch die Sexualkunde, Toleranz, Gender-Ideologie und Evolutionstheorie. (Schöpfungsgeschichte darf nach dem LP21 bestenfalls noch als Mythos gelehrt werden.)  Arthur Bosshart

Die Begründung, «mit dem LP21 die Lehrpläne zwischen den Kantonen zu harmonisieren», ist offensichtlich nur ein Vorwand, um die «BNE» in die schweizerischen Lehrpläne zu integrieren und um die Menschen nach dem humanistischen Weltbild der UNO umzuerziehen. Es ist auch auffällig, dass zurzeit die Lehrpläne in diversen Ländern erneuert und nach «BNE»-Richtlinien ausgerichtet werden, was auf eine weltweite Umsetzung  der «UNO-Weltdekade-BNE» hinweist. Wollen wir es zulassen, dass unsere Kinder in Zukunft ohne Gotteskenntnis und nach dem Weltbild der UNO aufwachsen müssen?

Im Dezember 2005 wurde, zur Umsetzung der BNE in der Schweiz, von verschiedenen Bundesämtern und der EDK das «Vorgehenspapier der Plattform BNE» [2]herausgegeben. In diesem Vorgehenspapier wird beschrieben, wie die „BNE“ in der Schweiz umgesetzt werden soll und dass die kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) ihre jährlichen bildungspolitischen Ziele festlegen, mit dem Endziel: „Das BNE-Konzept in Schule und Unterricht zu integrieren.“ Mit anderen Worten gesagt: Die Erziehungsdirektoren haben spätestens seit 2005 den Auftrag, das Konzept «Bildung für Nachhaltige Entwicklung» (BNE) in die Lehrpläne zu integrieren.

Gestützt auf die Agenda 21 wurde am 20. Dezember 2002 von der UNO das «Weltdekade[1] Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung 2005–2014 (DBNE)» ausgerufen (UNO-Resolution 57/254,2002). Mit der DBNE will die UNO erreichen, dass «die Bildung und die Lernprozesse weltweit die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung werden». DieUNESCO wurde mit der Umsetzung und der Koordination der UNO-Dekade-DBNE beauftragt. Im März 2005 wurde die UNO-Dekade offiziell eröffnet.

Völlig unauffällig und ohne Bezug auf seine Herkunft wird im LP21 auf die „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) hingewiesen. Dazu steht in den Grundlagen des LP21: «Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Komplexität der Welt und deren ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Entwicklung auseinander. Sie erfassen und verstehen Vernetzungen und Zusammenhänge und werden befähigt, sich
an der nachhaltigen Gestaltung der Zukunft zu beteiligen.»

So fordern das «Nationale Programm HIV» und der Bericht «Jugendsexualität im Wandel der Zeit», dass die Sexualpädagogik auf allen Stufen in die Lehrpläne integriert werde und das «EU-Toleranzstatut» fordert, dass alle Lehrpläne und Lehrmittel im Sinne des Toleranzbewusstseins umgestaltet werden müssten. Damit soll die Toleranz nicht nur gegenüber verschiedener Rassen-, Religions- und Völkerzugehörigkeit sondern auch gegenüber jeglicher sexueller Orientierung gefördert werden. Da die Schweiz schon fast automatisch EU-Recht übernimmt, wurde offensichtlich auch der LP21 nach diesem Toleranzstatut ausgerichtet.

Arthur Bosshart

[1]Jahrzehnt
[2]  http://www.edudoc.ch/static/web/arbeiten/bne_vorgehen_edk_bund_d.pdf

 

Macht der LP21 krank?

Macht der Lehrplan 21 krank?
Mehrere Kantone wollen den Lehrplan 21 (LP21) für das Schuljahr 2017/2018 einführen. Wer den LP21 zu lesen beginnt, der realisiert sehr schnell, dass dieser voll von schwernachvollziehbaren Pseudofachausdrücken und Schlangensätzen ist. Gut möglich, dass die LP21-Autoren und Bildungsverantwortlichen der Kantone selbst nicht verstanden haben, was da im LP21 niedergeschrieben wurde.

Der LP21 ist in seiner Art ein noch nie dagewesener Lehrplan, und seine Einführung wird auch mit noch nie dagewesenen Methoden vorangetrieben. Mit psychomethodischen Mitteln werden Schulleiter, Behörden und Lehrer auf den LP21 eingedrillt. Der Lehrer-Dachverband gibt im Namen der Lehrer positive Statements zum LP21 heraus, obwohl  viele Lehrer grosse Bedenken an der Durchführbarkeit des LP21 haben. Die LP21-Befürworter erwecken den Eindruck, dass die herkömmlichen Bildungsmethoden schlecht seien und geben vor, mit dem LP21 etwas Neues und Besseres zu bringen. Veröffentlicht eine Zeitschrift einen LP21-kritischen Beitrag, wird sogleich Druck auf die Redaktion ausgeübt, damit die Zeitung auch einen positiven Artikel zum LP21 publiziert. Nachdem Ostschweizer Kinderärzte in der Vortragsserie „Schule und Pädiatrie“ die Auswirkungen des LP21 auf die Gesundheit der Kinder hinterfragten, wurden diese postwendend vom Regierungsrat gemassregelt.

Wer glaubt, dass der Lehrer mit dem LP21 noch die Freiheit hat, zu lehren, wie er es für gut findet, der irrt sich gewaltig. Der LP21 ist ein Instrument, mit dem alle, Schüler und Lehrer, beurteilt werden.

Da der LP21 für die Literatur keine Kriterien angibt und diese den Lehrmittelkonzernen überlässt, bleibt die Tür weit offen, um die Lehrmittel mit irgendwelchen Ideologien zu füllen. Und wenn auch im überarbeiteten Lehrplan der Begriff „Gender“ selbst nicht mehr zu finden ist, so ist die Gender-Ideologie keinesfalls aus dem LP21 verbannt. Verschiedene amtliche Dokumente weisen daraufhin, dass die Gender-Ideologie ganz bestimmt in den noch kommenden LP21-tauglichen Lehrmitteln wieder zu finden sein wird.

Auf Grund dessen, dass mit dem LP21 das eigenständige und individuelle Lernen der Schüler angestrebt wird, muss der Lehrer die Schüler auch einzeln instruieren. Daraus lässt sich ableiten, dass für eine Klasse mit 20 Schülern der Lehrer für den einzelnen Schüler pro Lektion gerade noch 2 ½ Minuten Zeit für einen instruktiven Unterricht zur Verfügung hat. Das macht für einen halben Tag rund 10 Minuten Lehrerbetreuung, die restliche Zeit ist der Schüler sich selbst überlassen und muss sich die Aufgaben, welche er nicht verstanden hat, von den Eltern erklären lassen. Nebst dem Individualunterricht sollte der Lehrer auch noch für jeden Schüler in jedem Gegenstandsbereich (Fach-Teilbereich) die aufwendige Kompetenzbeurteilung machen, was die Verfügbarkeit der Lehrperson abermals verkürzt. Mit der Individualisierung des Lernens sind die meisten Schüler einem Dauerstress und einer Dauerüberforderung ausgesetzt. Kinderärzte stellen fest, dass eine Dauerüberforderung an der Schule die Kinder krank macht und befürchten, dass mit der Einführung des LP21 die psychosomatischen Störungen nochmals zunehmen werden. Offensichtlich wird der LP21 in verschiedener Hinsicht einen enormen finanziellen Mehraufwand nach sich ziehen.

Auch wenn wir heute die schriftliche Fassung des LP21 vor uns haben, so ist es immer noch unmöglich, die ganze Tragweite und die vollen Auswirkungen des LP21 abzuschätzen.

Arthur Bosshart
(Der Text darf gerne kopiert und weitergegeben werden)